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Die Enstehungsgeschichte des Ostfriesland Cup - Only the Best

Eine Vision wurde Wirklichkeit

Entstehungsgeschichte des Projektes „Ostfriesland Cup – Only the Best"


Als Manfred Bloem im Jahre 2013 zum SV Frisia Loga kam, ahnte auch er noch nicht, was er vielleicht noch einmal alles anschieben würde. Seine Aufgaben im Verein beschränkten sich zunächst darauf, Sponsoren und Unterstützer zu suchen, um erfolgreiche Vereinsarbeit leisten zu können. Im Rahmen dieser Tätigkeiten lernte Bloem viele Unternehmer und deren Beweggründe, Vereine finanziell zu unterstützen, kennen. „Für mich war und ist es immer wichtig, eine Vertrauensbasis zu schaffen, auf der man dann eine Zusammenarbeit aufbauen kann. Dabei spielt für mich die Zuverlässigkeit eine sehr wichtige Rolle. Die Menschen müssen sich auf mich verlassen können, das ist mein oberstes Grundprinzip", äußert sich Manfred Bloem zu seiner Tätigkeit beim SV Frisia Loga. Den Verein unterstützen mittlerweile gut 200 Sponsoren und Gönner.


Erster Haupt- und Trikotsponsor des SV Frisia Loga in der „Ära Bloem" wurde die Firma Alertec Zeitarbeit GmbH aus Leer. Der damalige Geschäftsführer Holger Schoon und Manfred Bloem trafen sich in dieser Zeit sehr häufig und tauschten sich aus. So entstand im Jahr 2016 u. a. die Idee, anlässlich des 10-jährigen Firmenjubiläums der Alertec Zeitarbeit GmbH, ein großes Fußballturnier zu veranstalten. Gemeinsam mit Christian Escher, Leiter der Targobank-Filiale Leer und ebenfalls Sponsor beim SV Frisia Loga, rief man den „Alertec-Targobank-Cup" ins Leben. Im Sommer 2016 spielten bei einem hochklassigen Blitzturnier die Mannschaften von Werder Bremen (U23), SV Meppen, Rot-Weiss Essen und Frisia Loga auf der Sportanlage des SV Frisia Loga um den „Alertec-Targobank Cup". „Über 700 Zuschauer aus nah und fern verfolgten die Spiele und sie waren begeistert. Das machte einfach Lust auf mehr", erinnert sich Bloem.


Einige Wochen nach dem erfolgreichen Turnier kam es zum Treffen zwischen Barbara und Holger Stenken von der Apollo-Optik Filiale in Leer. Bloem hatte sie zum Fototermin eingeladen, denn sie hatten die Einlaufkinder des Alertec-Targobank Cup mit Trikots ausgestattet. In diesem Zusammenhang unterhielten sich die Stenkens und Bloem u. a. auch über die Beweggründe der Unternehmen Alertec und Targobank, warum sie das Turnier unterstützt hatten. Dann spielte „Kommissar Zufall" die entscheidende Rolle. Barbara und Holger Stenken planten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls gerade ihr bevorstehendes 10-jähriges Firmenjubiläum und waren begeistert von der Idee, in diesem Zusammenhang gemeinsam mit dem SV Frisia Loga ein Jubiläumsturnier durchzuführen. Der „Apollo-Optik Supercup 2017 war geboren.


Einig waren sich alle Verantwortlichen sofort darüber, dass dieses Turnier ein ganz besonderes werden sollte, sehr hoch dotiert und besetzt mit den besten Teams aus der eigenen Region. „Wir wollten uns damals von allen anderen in der Region angebotenen Turniere deutlich absetzen", so Bloem. Zwei Spielorte, zwei Gruppen zu je vier Mannschaften und ein Preisgeld, das es bis zu diesem Zeitpunkt noch nie in Ostfriesland gegeben hatte war unser Ziel. Acht Top-Teams aus der Region kämpften im Sommer 2017 um insgesamt 5.000,-- € Prämien. Gut 3.500 Zuschauer verfolgten an sechs Spieltagen den Kampf um den „Apollo-Optik Supercup 2017". Am Ende gewann Kickers Emden das Turnier und die Siegprämie in Höhe von 2.500,-- €.


Doch schon während der Planungsphase zum „Apollo-Optik Supercup 2017" überlegten und tüftelten Manfred Bloem und sein mittlerweile mit in die Planungen eingestiegener Freund und heutiger Stadionsprecher Ewald Adden, wie man denn diese Idee weiterentwickeln könne. Und auch hier spielte wieder der Zufall eine große Rolle. Bloem und Adden spielten damals noch gemeinsam in der Ü 60 Mannschaft des SV Concordia Ihrhove Fußball und auch dort war natürlich der „Apollo-Optik Supercup" des Öfteren ein Gesprächsthema. Während eines Kameradschaftsabends entstand dann eher aus der guten Laune heraus die Idee: „Im kommenden Jahr spielen wir die „Ostfriesische Champions League".


Während vermutlich alle anderen dies schnell wieder vergessen hatten, verfolgten Bloem und Adden diese Idee konsequent weiter. Gemeinsam wurde ein Konzept erarbeitet und die ersten Gespräche geführt. Sowohl die Stenkens als auch der erste Vorsitzende von Grün Weiß Firrel, Johannes Poppen, waren schwer beeindruckt. Allen war natürlich klar, dass die „Ostfriesische Champions League" etwas ganz außergewöhnliches sein musste. Preisgelder, Qualifikation und und und, alles musste und sollte anders sein als es bisher war.


Die Grundidee dabei war, „den kleinen Fußball groß zu machen...". Außerdem sollte sich das Turnier jährlich als Höhepunkt im Sommer wiederholen. Nicht ein Verein sondern eine ganze Region sollte von diesem einzigartigen Projekt profitieren. Gemeinsam setzte man sich ein ehrgeiziges Ziel: 15.000,-- € Preisgelder sollten in der ersten ostfriesischen Champions League ausgespielt werden. Es mussten also viele Sponsoren gefunden werden, um so eine Menge Geld für ein regionales Turnier auch tatsächlich zu bekommen. Bloem und Adden schrieben die großen Unternehmen an. „Unser Konzept stieß in der Wirtschaft auf offene Ohren. Viele Unternehmen waren von unserer Idee sehr angetan, so dass wir die angestrebten 15.000,-- € sehr schnell zusammen hatten. Die Realisierung der ostfriesischen Champions League konnte also tatsächlich beginnen.


Die ostfriesischen Landesligateams sowie die ostfriesischen Bezirksligisten wurden vor Beginn der Saison 2017/18 darüber informiert, dass ein großes und sehr hochdotiertes Turnier im Sommer 2018 geplant war und das man sich dafür qualifizieren musste. „Das hatte es bis dato noch nie gegeben. Unser Ziel war es dabei auch, die Bezirksliga ganz einfach spannender und attraktiver zu machen. Die Mannschaften sollten neben dem Ziel „Meisterschaft" ein weiteres haben; die Qualifikation zur ostfriesischen Champions League", erklärt Bloem. Das Konzept wurde von den Mannschaften schnell verinnerlicht, denn man spielte plötzlich um den Einzug in die „Champions League".

Leider aber spielte bei der Namensgebung die Uefa nicht mit. Der Antrag, das Turnier „Ostfriesische Champions League" nennen zu dürfen, wurde von der Uefa untersagt. „Damit hatten wir schon gerechnet, aber Marketing technisch war diese Ablehnung für uns ein Glücksfall. In den Medien wurde überregional über unser Turnier berichtet und sogar der NDR übertrug ein mit Manfred Bloem geführtes Interview zu diesem Thema im Radio", erinnert sich Bloem gerne an diese Zeit zurück.

Ein neuer Name wurde ebenfalls schnell gefunden. „Ostfriesland Cup – Only the Best"." Dieser Name soll ausdrücken, dass es sich dabei um ein regionales Turnier (Ostfriesland) handelt und dort nur die besten Mannschaften der Region gegeneinander antreten.

Und es kam so, wie es sich die Initiatoren erwünscht und erhofft hatten. Bis zum letzten Spieltag in der Saison 2017/18 kämpften noch drei Teams (Aurich, Esens und Germania Leer) um den Einzug in dieses hochdotierte Turnier. Am Ende qualifizierte sich als achtes und letztes Team der VfL Germania Leer für die Teilnahme an der ersten Auflage des „Ostfriesland Cup – Only the Best 2018". Leider sagte Germania Leer seine Teilnahme am Turnier bekanntlich sehr kurzfristig ab, was wiederrum die Esenser sehr erfreute, denn sie nahmen als Tabellensiebter gerne den freigewordenen Platz ein.

Das Endturnier im Sommer 2018 wurde ebenfalls ein voller Erfolg. Wiederum rund 3.500 Zuschauer an sechs Spieltagen erlebten bei bestem Wetter hochklassige und teils dramatische Spiele. Die größte Überraschung war, dass der Turnierfavorit Kickers Emden bereits in der Vorrunde ausschied. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Grün Weiß Firrel im Finale gegen den SV Großefehn durch und gewann insgesamt 5.600,-- € und eine Reisegutschein über 300,-- €.

Die drei „Macher" Ewald Adden, Manfred Bloem und Johannes Poppen waren mit dem Turnierverlauf höchst zufrieden und sich einig darüber, auch im kommenden Jahr die zweite Auflage des „Ostfriesland Cup – Only the Best" durchzuführen. Es sind einige Änderungen (siehe Konzept 2019) geplant. Mittlerweile haben sich weitere Sponsoren bereit erklärt, dass Projekt zu unterstützen, so dass beim Endturnier 2019 Preisgelder in Höhe von fast 20.000 € ausgelobt werden können.

„Wir sind schon jetzt alle sehr gespannt, welche Teams sich am Ende der Saison 18/19 qualifizieren und um sehr hohe Preisgelder spielen. Es wird wiederum ein paar Veränderungen geben und wir arbeiten daran, für die Teams und hoffentlich wieder viele Zuschauer ein einzigartiges Spektakel auf die Beine zu stellen", äußert Initiator Manfred Bloem zu den weiteren Plänen.

 

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